Kulturwandel bei VW? Ja-Sager und Airbus 4 Sale.

-Unethisches Verhalten zerstört Vertrauen.--Es braucht bei VW keine Ja-Sager.- (1)

„Es braucht bei VW keine Ja-Sager.“ Ein glaubwürdiges Bekenntnis hin zu einer neuen, offeneren Unternehmens- und Fehlerkultur bei VW lieferte eben CEO Matthias Müller auf der Pressekonferenz: Symbolisch hierfür ist auch die Veränderung eigenständiger Ressorts: „Integrität und Recht“ wird neu geschaffen, dafür fallen F&E, Produktion und Vertrieb (als eigenständige Ressorts!) weg. Der firmeneigene Airbus wird abgeschafft. Nicht bunte Nachhaltigkeitsberichte, von aufwändigem Marketing flankierte Charity-Projekte oder von externen Beratern erstellte Unternehmenskodizes tragen zu einer Verbesserung der Firmenkultur bei. Nur eine vom Top-Management vorgelebte ethisch einwandfreie Unternehmenskultur kann das gesamte Unternehmen durchdringen, seine Reputation erhöhen und dadurch weiteren Firmenwert schaffen. „Meine Tür steht weit offen“ unterstrich Müller sein Bekenntnis zu einer bei VW noch nie dagewesenen open door policy.

Mehr denn je gilt im 21. Jahrhundert:

Nachhaltigkeit und Ethik sind kein Selbstzweck.

Reputation ist der größtmögliche Hebel zur Steigerung des Firmenwerts.

Moderne Unternehmen wollen keine ferngesteuerten Kakerlaken, sondern verantwortungsvolle Mitarbeiter, die bereit sind, Werte zu leben.

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